25. August 2011   Presseerklärungen

Tariftreue in Euskirchen?

Zu den öffentlichen Ausschreibungen der Stadt Euskirchen erklärt der Stadtverband Euskirchen – Weilerswist:


Der Stadtverband Euskirchen – Weilerswist hat eine Anregung zum Thema Tariftreue als Kriterium für alle öffentlich ausgeschriebenen Aufträge, die die Stadt Euskirchen vergibt, gestellt. Hier werden alle Aufträge der öffentlichen Hand in Euskirchen nur noch an solche Auftragsbewerber vergeben, die an geltende und mit DGB- Einzelgewerkschaften ausgehandelte Tarifverträge gebunden sind. Dieser wird am 08.09.2011 im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden beraten.

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25. August 2011   Presseerklärungen

Bildung und Teilhabe auch für Flüchtlingskinder!

Zum Bildung und Teilhabepaket erklärt der Stadtverband Euskirchen – Weilerswist:


Der Stadtverband Euskirchen – Weilerswist hat eine Anregung zum Thema Bildung und Teilhabe des sog. Bildungspakets gestellt. Dieser wird am 08.09.2011 im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden beraten.
Kinder, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (§§ 1a, 3 AsylbLG) erhalten, sind grundsätzlich von der Inanspruchnahme des sog. Bildungspakets ausgeschlossen.

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06. August 2011   Presseerklärungen

Zwischen Rheinbach und Euskirchen herrscht Geflügel-Krieg

Bei Kuchenheim soll ein großer Legehennenbetrieb entstehen, nahe Palmersheim eine Putenmastanlage. Die Betreiber versprechen Fleisch und Eier aus der Region. Die Bürgerinnen und Bürger aus dem Umland wollen das verhindern.
Unter dem Motto „Frischluft statt Tierfabriken“ kämpft eine Rheinbacher Bürgerinitiative gegen die Betriebe. Viele  Anwohner bangen um die gute Landluft, befürchten durch Lärm und Gestank unzumutbare Belastungen.

 

Der Eigentümer Rainer von Meer, der den Putenmastbetrieb für bis zu 40.000 Tiere bauen will, beruft sich auf das Emissionsgutachten das er hat erstellen lassen, das aussagt dass es ab 800 Metern Entfernung  überhaupt keine Belastung mehr gibt. Die nächsten Anwohner sind viel weiter als 800 Meter entfernt , daher sind die Proteste für ihn völlig unbegründet. Auch die Rheinbacher Politik ist gegen die Geflügelgroßbetriebe. Bürgermeister Stefan Raetz kann sie trotzdem nicht verhindern. Denn zuständig für die Baugenehmigung ist die Stadt Euskirchen, der Stadtrat hat bereits zugestimmt. Auch Karl-Heinz Hennes will darauf keine Rücksicht nehmen: Sein Eierhof in Kuchenheim soll zum Legehennenbetrieb für 270.000 Tiere umgebaut werden.

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11. Juli 2011   Presseerklärungen

Flyer gegen Rechts vorgestellt

Am Montag stellten verschiedene Gruppen, Organisationen und Parteien im City-Forum einen gemeinsamen Flyer gegen Rechts vor. Der Flyer „Was tun, wenn... - Eine kleine Handlungsanleitung zum Umgang mit Neonazis (nicht nur) im Kreis Euskirchen“ beinhaltet neben Informationen zu rechtsextremen Strukturen im Kreis Euskirchen und Erkennungsmerkmalen von Neonazis auch Tipps, was man tun kann, wenn einem Nazis, z.B. in einer Kneipe, auffallen.

 

Anlass für den Flyer war die Feststellung, dass es im Kreis Euskirchen ein enormes Nazi-Problem gibt, welches von Politik und Gesellschaft oft kaum wahrgenommen wird. „Gerade Jugendliche werden besonders von Nazis umworben“, so Pierre Mosbeux, Mitglied von Art Eifel e.V.
Darum soll der Flyer vor allem Jugendliche ansprechen und ihnen erklären, woran man Neonazis erkennt und warum man überhaupt etwas gegen Rechtsextremismus tun sollte. Zudem beinhaltet er Kontaktadressen zu Gruppen, die gegen Rechts aktiv sind.


Der Flyer ist ein Projekt des Bündnisses „Eifel gegen Rechts“, das vergangenes Jahr aus dem des antifaschistischen Aktionstag „Befreiung tut gut“ zum 8. Mai heraus entstanden ist. Getragen wird der Flyer zudem von Art Eifel e.V., dem DGB Regionalverband NRW Süd-West, der Gruppe „Klär Dich Auf“, dem Euskirchener Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen, der Grünen Jugend Kreis Euskirchen, den Stadtverbänden Euskirchen-Weilerswist und Zülpich der Partei DIE LINKE, der Linksjugend ['solid] Euskirchen, den JuSos Euskirchen und der Antifa Euskirchen/Eifel.
Verteilt werden soll der Flyer an Info-Ständen der beteiligten Gruppen sowie in Kneipen, Schulen und Geschäften oder bei Konzerten.

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