19. Dezember 2011  

Mit doppelter Moral!

Am gleichen Tag an dem Euskirchens Bürgermeister Friedel morgens mit Staatsgewalt das Büro seiner Gleichstellungsbeauftragten öffnen lässt, um ihr die fristlose Kündigung auszuhändigen und durch die Polizei ihr mit körperlicher Gewalt die Schlüssel zum Raum und zu brisanten(vertraulichen nur für Verschwiegene zugängliche) Unterlagen zu entreißen, unterschreibt er Nachmittags in der Ratssitzung eine Resolution gegen Gewalt , Beleidigungen und Diskriminierung.

 

Wörtlich heißt es in dieser Resolution: Alle Menschen in Euskirchen werden aufgerufen, überall dort entschieden und klar nein zu sagen, wo sich Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Extremismus jedweder Art zeigen“. Herr Friedl, dass kann doch nicht Ihr ernst sein, hier darf doch in solch einer Thematik kein Unterschied zwischen Arbeitgeber/Dienstherr sowie Bürgermeister entstehen.

 

Gewaltlosigkeit und Extremismusverzicht muss überall gewährleistet sein, am Arbeitsplatz, in den Straßen Ihrer Stadt und ganz besonders in Ihrem Umfeld, also auch im Rathaus bei Ihren Mitarbeitern. So, wie sie am 15.12. mit doppelter Moral agiert haben, können wir jetzt nur nach dem Text der von Ihnen unterzeichneten Resolution sagen:

Nein, ein klares nein zu Gewaltanwendung, Beleidigungen und Diskriminierung von Mitarbeitern der Stadtverwaltung Euskirchen.

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