02. September 2012  

Obdachlose passen nicht ins Stadtbild

Zur Diskussion über pöbelnde Obdachlose Menschen in der Euskirchener Innenstadt, erklärt der Stadtverband Euskirchen:


Euskirchen eine Stadt mit Gesicht heißt es, zu diesem Gesicht gehören auch Obdachlose mit all ihren Facetten. Sie sind teil der Gesellschaft und Ergebnis einer falsch ausgerichteten Politik sowie einem nicht funktionierendem System.


Obdachlose bewusst zu vertreiben, ist nicht nur eine Niederlage für die Stadt Euskirchen, sondern führt zu einer Verschärfung der Situation auf beiden Seiten. Hier fühlen sich Obdachlose Menschen von der Gesellschaft ausgegrenzt und reagieren folglich verärgert, gegenüber der sie ausgrenzenden Gesellschaft.

„Es gäbe kein Konzept“ so die Pressesprecherin der Stadt Euskirchen Frau Winter. Dabei ist ein Konzept was den Obdachlosen helfen soll, sowie im Rat der Stadt Euskirchen diskutiert werden muss, notwendiger denn je. Oder möchte sich der Rat der Stadt Euskirchen nicht mit dem Thema der Obdachlosigkeit beschäftigen? Die Stadt Euskirchen bedient sich anscheinend lieber dem brachialen Werkzeug und demontiert einzelne Sitzmöglichkeiten in der Euskirchener Innenstadt.
Ist das Problem dadurch gelöst? Nein sagt dazu Jan Fischer, Vorsitzender des Stadtverbandes Euskirchen: Jeder muss begreifen, dass hinter jedem Obdachlosen auch ein Schicksal steckt. Ich glaube, dass die Würde der Obdachlosen Menschen durch solche kleingeistigen Aktionen mit Füßen getreten wird und das muss endlich aufhören.


Der Stadtverband fordert den Rat der Stadt Euskirchen auf, ein Konzept zu entwickeln mit dem Slogan „Obdachlose in die Gesellschaft integrieren“. Weiter mit den Obdachlosen ins Gespräch zu kommen sowie Sie und soziale Verbände in die Gestaltung und Konzeptionierung des Konzeptes mit einzubeziehen.

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